Jordan stellt die acht Kreationen vor, die am 29. August in Shanghai im großen Finale des Jordan Design Studios gegeneinander antreten. Nur eine wird ausgewählt, um vom Prototypen in die Produktion zu gehen.
Weniger präsent in den Release-Kalendern, bleibt die Air Jordan 1 High dennoch ein Experimentierfeld für Jordan. Die Sportmarke hat beschlossen, über einfache Farb- oder Materialarbeiten hinauszugehen und ihre ikonische Silhouette acht internationalen Designern anzuvertrauen. Alle erhielten die gleiche Basis: die Air Jordan 1 High OG “Love Letter”.
Das Projekt ist Teil des Jordan Design Studio, einem Programm, das entwickelt wurde, um die Sportmarke mit neuen kreativen Profilen zusammenzubringen. Das Ziel? Ihre Ideen in konkrete Prototypen zu verwandeln. In mehreren Städten wurden Workshops organisiert, unterstützt von Persönlichkeiten aus der Jordan-Welt wie Nina Chanel Abney, Chris Gibbs, Angelo Baque und Hiroshi Fujiwara.
Foto Credits: Jordan
Nach mehreren Entwicklungsphasen wurden schließlich acht Designer ausgewählt, um an dem weltweiten Finale von The One teilzunehmen, das am 29. August 2026 in Shanghai stattfinden wird. Jordan muss dann ein Projekt auswählen, mit der Möglichkeit, dass die ausgewählte Kreation produziert und potenziell vermarktet wird.
Acht Interpretationen der Air Jordan 1 High
Die acht Finalisten haben die Silhouette auf unterschiedliche Weise interpretiert. Während einige die klassischen Merkmale der Air Jordan 1 beibehalten haben, haben andere ihre Konstruktion verändert.
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In New York arbeitet Alaia Ryan insbesondere am Swoosh mit einer überlagerten Konstruktion und verschiedenen Materialien. Ihre Kreation wird durch ein personalisiertes Patch Air NAYR ergänzt, das das Modell signiert.
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In Chicago setzt Chelsea B stärker auf textile Arbeiten. Die Designerin integriert Häkelarbeiten sowie verschiedene genähte Elemente auf dem Obermaterial, was der Jordan 1 ein handwerklicheres Aussehen verleiht.
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In Los Angeles schöpft Cheikh Tall direkt aus seinen ghanaischen Wurzeln. Sein Design greift die Ästhetik von karierten Einkaufstaschen auf und integriert Griffe in die Silhouette.
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Carlos “Calo” Eduardo Lopez Velasco, der in Mexiko ansässig ist, verfolgt einen voluminöseren Ansatz. Seine Jordan 1 kombiniert verschiedene Einsätze aus Leder, Canvas und Wildleder, um eine deutlich imposantere Konstruktion zu schaffen.
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In Tokyo wählt Yuji Wada eine hauptsächlich schwarze Konstruktion, die um zerknitterte Texturen gearbeitet ist. Der traditionelle Swoosh verschwindet zugunsten eines gestrichelten Umrisses, der eine Anspielung auf das Logo darstellt, ohne dessen gewohnte Form zu übernehmen.
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In Peking interessiert sich Syn Zhuang stärker für Modularität. Ihre Kreation verwendet ein faltbares Obermaterial, das es ermöglicht, die Form und das Aussehen des Sneakers je nach Trageweise zu verändern.
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In Seoul transformiert Jisoon Kim die Proportionen der Jordan 1 radikal mit einer hohen Konstruktion, die von Stiefeletten inspiriert ist. Mehrere Einsätze, die an die ursprüngliche Silhouette erinnern, werden über den gesamten Schaft wiederholt.
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Schließlich entwickelt GG Wu, der in Shanghai ansässig ist, eine Version mit gealterten Finishes und abnehmbaren Details. Diese Elemente ermöglichen es, die Konstruktion zu verändern, um von einer hohen zu einer niedrigen Silhouette zu wechseln.
Eine einzige Kreation wird in Shanghai ausgewählt
Mit diesen acht Prototypen möchte Jordan nun herausfinden, welche Vision das größte Potenzial hat, um in die nächste Phase überzugehen. Das Finale des Jordan Design Studio wird nicht nur das originellste Design prämieren: Das ausgewählte Projekt muss auch als echtes Jordan-Produkt in Betracht gezogen werden können.
Der Termin für das weltweite Finale von The One ist auf den 29. August 2026 in Shanghai festgelegt. Die acht Designer werden ihre Vorschläge präsentieren, und nur einer wird zum Sieger gekürt. Die ausgewählte Kreation soll anschließend von Jordan produziert werden, mit der Möglichkeit einer Vermarktung. Eine Möglichkeit für die Marke, diese Erfahrung des kollaborativen Designs in ein Modell zu verwandeln, das letztendlich den Status eines Prototyps übersteigen könnte.