Fünfzehn Jahre nach ihrer ursprünglichen Veröffentlichung kehrt die Progrid V2 mit einer klaren Ambition zurück: sich weit über das Running hinaus durchzusetzen.
Die Running-Archive waren noch nie so aktiv. Lange Zeit im Hintergrund, nehmen sie jetzt eine zentrale Rolle ein, insbesondere durch Saucony, das sich als einer der konstantesten Akteure im Segment etabliert hat. Nachdem die Marke Silhouetten wie die Progrid Omni 9 und die Triumph 4 ins Rampenlicht gerückt hat, setzt sie ihre Erkundung der Archive fort und widmet sich nun einer neueren Silhouette: der Progrid V2. Bei ihrem ursprünglichen Launch war die Progrid V2 auf Funktionalität ausgelegt. Die Silhouette wurde entwickelt, um Läufer bei anspruchsvollen Sessions zu unterstützen, bei denen das Kilometerfressen Stabilität erfordert, um Stöße abzufangen, die Bewegung zu strukturieren und den Aufprall zu absorbieren.
Foto-Credits: WhenToCop?
Doch wie oft bei den technischen Silhouetten dieser Zeit, übersteigt die Nutzung schließlich den ursprünglichen Rahmen. Was für die Bahn und das Training gedacht war, hat sich allmählich auf ein anderes Terrain verlagert. Die Running-Modelle verlassen die technischen Oberflächen und erobern die Straße. Eine Transition, die Saucony nicht nur beobachtet, sondern vollständig in seine Strategie integriert hat: die Entwicklung seines Erbes über die 90er Jahre hinaus, die lange als die absolute Referenz des Retro-Runnings galten. Indem die Marke in die 2000er und 2010er Jahre eintaucht, erweitert sie ihr Spektrum und verleiht einer noch relativ neuen, aber bereits stark von einer eigenen visuellen Identität geprägten Periode wieder Wert.
Eine technische Lesart aus den frühen 2010er Jahren
Von der Laufbahn zur Straße ist es nur ein Schritt. Seit ihren Anfängen hat sich Saucony auf eine einfache Idee aufgebaut: Silhouetten zu entwerfen, die Stöße abfangen, unterstützen und langlebig sind. Stabilität. Dämpfung. Halt. Drei Prinzipien, die das DNA-Performance der amerikanischen Marke geprägt haben und nun durch ihre Archive neu interpretiert werden. Mit der Progrid V2 bringt Saucony nicht nur ein Modell von 2011 zurück. Die Marke reaktiviert eine Zeit, in der das Running-Design seine Technizität voll und ganz auslebte, ohne Kompromisse bei Form oder Funktion.
Foto-Credits: WhenToCop?
Wenn die ProGrid-Serie eine Generation von Läufern durch ihren leistungsorientierten Ansatz geprägt hat, fügt sich diese V2 logisch in eine Kontinuität ein, während sie das Terrain wechselt. Technisches Mesh. Strukturierte Einsätze. Deutliche Volumen. Kein Zweifel, jedes Element ist als funktionales Stück im Dienste eines stark identitären Designs gedacht. In Bezug auf das Design hat das Paar eine starke Präsenz. Die massiven Seitenpaneele, das Markenzeichen der Running-Modelle dieser Zeit, strukturieren das Gesamtbild und integrieren das Saucony-Logo als zentrales Element. Ergebnis? Eine Silhouette, die ein Gleichgewicht zwischen Robustheit und Bewegung bewahrt.
Eine Neuauflage für den Alltag gedacht
Mit der Progrid V2 beschränkt sich Saucony nicht auf eine einfache Archivübung. Die Marke transformiert eine Performance-Silhouette, indem sie ihre technische Lesart beibehält und gleichzeitig ihren Nutzungskontext ändert. Eine Möglichkeit, eine klare Vision zu bekräftigen: die eines Running, das nicht auf der Bahn bleibt, sondern sich auf der Straße ausdrückt. Die Saucony Progrid V2 ist ab sofort auf Saucony erhältlich. Preis: 150€.