Paris war der Spielplatz der Designer und ihrer kommenden Sneakers-Kollaborationen;
Es ist unmöglich, über diese Edition zu sprechen, ohne auf die Offensive von Rei Kawakubo einzugehen, die nicht nur eine, sondern drei bedeutende Kollaborationen enthüllt hat. An der Spitze: Comme des Garçons Homme Plus, das zum allerersten Mal eine Zusammenarbeit mit Jordan rund um die Air Jordan 11 eingeht. Präsentiert als ein Pack aus zwei monochromen Paaren, eines schwarz, das andere weiß, kommt das Projekt zu einem strategischen Zeitpunkt. Als Highlight der Feiertage hat die Sportswear-Marke kürzlich den Release-Kalender ihres elften Signature-Schuhs erweitert und damit ein ideales Spielfeld für Experimente eröffnet. In diesem Kontext erscheint diese Kollaboration als eine der kühnsten Versuche, die jemals auf dem Modell unternommen wurden, und schafft es, das historische Erbe mit der Haute-Couture-Vision von Rei Kawakubo zu verbinden. Offizielle Informationen zum Erscheinungsdatum wurden von den beiden Partnern noch nicht bekannt gegeben, jedoch könnte das Pack im Herbst 2026 erscheinen.

Auf der Seite des Swoosh bleibt die Nike LD 1000 nicht zurück. Comme des Garçons setzt seinen Dialog mit den Archiven von Nike fort, indem es sich dem ikonischen Running-Modell der 70er Jahre widmet. Nach der Nike Air Rejuven8 und der Nike Field General 82 hat das japanische Label die ersten Bilder der Silhouette enthüllt. Auch wenn die LD-1000 dezent bleibt, beschränkt sich das Co-Branding auf subtile Details, wie den Aufdruck „COMME des GARÇONS“ auf den Innensohlen neben den Nike-Logos. Eine Wahl, die sich in die Linie der üblichen Kollaborationen der Marke mit Nike einfügt, wobei der Fokus auf Materialwahl und Farbharmonie liegt, anstatt auf Designänderungen.
Bildnachweis: @yvkiabe (Instagram)
Im Running-Bereich hat Comme des Garçons einen ersten Blick auf die kommenden Silhouetten in Zusammenarbeit mit Asics geworfen. Nachdem das Modell der Asics GEL-LYTE III neu interpretiert wurde, ist nun die Asics Gel-1130 an der Reihe, das CDG-Signature-Design zu tragen. Erstmals 2008 eingeführt, wird das Paar, inspiriert von den Laufsilhouetten der 2000er Jahre, mit zwei Designs neu definiert: einem weißen und einem schwarzen. Während eines der trendigsten Modelle der japanischen Marke ein Couture-Update erhält, wird jedes Design mit einer Mesh-Basis und weißen oder schwarzen Ledereinsätzen gefertigt, die sich von der oft in Y2K-Ästhetik ausgeführten silbermetallischen Behandlung entfernen. Derzeit wurde noch kein Preis bekannt gegeben, die beiden Silhouetten sollen jedoch bis Ende 2026 in den Regalen stehen.
Zwischen spitzen Kollaborationen und ikonischen Rückkehrern
Jenseits des Universums von Comme des Garçons haben auch andere Silhouetten auf dem Pariser Asphalt Eindruck hinterlassen. Auf der Seite des deutschen Riesen hat Puma die Gelegenheit genutzt, um zu bestätigen, dass seine Puma Suede nicht mehr nur ein Symbol der Nostalgie ist, sondern ein Feld der Neuerfindung. Bei seinem Pop-up wurde das Modell als Plattform präsentiert, die ihre Ursprünge übertreffen kann, ohne ihre ursprüngliche DNA zu verraten, und sich neben anderen Ikonen wie der Puma 550 behauptet. Diese Saison wird die Suede zu einem echten kreativen Labor. Einige Designer spielen mit quadratischen Spitzen und Farbkontrasten, während technischere Experimente die Silhouette für Outdoor-Einsätze anpassen, mit neu gestalteten Sohlen und Strukturen. Die Klassiker bleiben mit der Rückkehr der OG-Farben, texturierten oder gealterten Oberflächen präsent. Eines ist sicher: Die Puma Suede wird auch im Jahr 2026 weiterhin überraschen und sich neu erfinden.
Bildnachweis: @cbrickley603 (Instagram)
Auf der Seite von New Balance hat Slam Jam die Pariser Aufregung genutzt, um seine brandneue Silhouette zu enthüllen: die New Balance 5030. Die beiden Partner präsentieren eine Kollaboration, die futuristischer als retro ist und sich in die Linie der avantgardistischen Kreationen der Marke aus Beaverton einfügt, ähnlich der Abzorb 2000, während sie ihre eigene Identität behauptet. Noch im Prototypenstadium bietet das Paar ein geformtes Obermaterial mit fließenden und organischen Linien, das eine skulpturale und technische Endversion erahnen lässt.

Schließlich ist es schwer, das Comeback der bekanntesten Sneaker-Maskottchen der Welt zu übersehen: der „Piggy Runner“. Unheardof hat die Hauptstadt gewählt, um seine nächste Zusammenarbeit mit der Marke mit den drei Streifen rund um die Adistar Control 5 zu enthüllen. Nach der erfolgreichen Neuinterpretation der Rivalry und der Adistar Cushion 3 haben Philip Lipschutz und sein Kreativteam das Modell in eine echte Leinwand der Kreativität verwandelt. Getauft als „Piggy Runner 2.0“, zu Ehren des Maskottchens Porky, setzt das Design auf eine mutige Farbpalette: Rosa und Grün. Bei den Details ist das Maskottchen Porky von Unheardof allgegenwärtig auf dem Paar, was bestätigt, dass diese Kollaboration voll und ganz in den wachsenden Katalog von Lipschutz passt. Demnächst erhältlich…
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